Fast jeder leidet im Laufe seines Lebens unter Schmerzen des Bewegungsapparates – sei es akut bei einer Sportverletzung oder chronisch. Für den Behandlungserfolg ist die richtige Diagnose entscheidend! Daraus wird in der Folge eine individuelle Therapie abgeleitet. Bei uns erfolgt alles aus einer Hand:

Röntgen

Unser Röntgengerät in der Praxis arbeitet digital und somit strahlungsarm, d.h.für sie schonender als ein herkömmliches Röntgengerät. Auffälligkeiten der Knochenstrukturen,  wie z.B. Verschleißerscheinungen, Fehlstellungen oder Brüche und sogar Osteoporose, können im Röntgenbild sichtbar gemacht werden. Die Bilder können schnell am Bildschirm beurteilt, für spezielle Fragestellungen eventuell nachbearbeitet und ohne Qualitätsverlust auf Dauer gespeichert werden.

Sonografie (Ultraschall)

Sehnenrisse, Band- und Gelenkentzündungen oder auch Wasseransammlungen in Gelenken („Gelenkerguss“) sind oft die Quelle von plagenden Bewegungseinschränkungen und im Röntgenbild nicht sichtbar. Die Ultraschalluntersuchung nutze ich, um diese „weichteiligen“ Schmerzursachen auszumachen. Die Untersuchung ist strahlenfrei und schmerzarm, dementsprechend sehr schonend und für jedes Lebensalter geeignet. Bei Kindern können aufgrund der noch weicheren Knochenstruktur durch Ultraschall oft schon knöcherne Verletzungen nachgewiesen werden, wodurch ein Röntgenbild überflüssig werden kann.
Auch Fehlentwicklungen der Hüfte im Säuglingsalter können mittels Ultraschall früh diagnostiziert und beobachtet werden.

Laboruntersuchungen

Neben den bildgebenden Diagnoseverfahren untersuchen wir bei bestimmten Fragestellungen auch ihr Blut und, falls nötig, auch Gelenkflüssigkeiten. Rheumatische und entzündliche Gelenkerkrankungen, Osteoporose, Gicht und andere Stoffwechselstörungen lassen sich so rasch feststellen. Dadurch können wir Ihre Behandlung individuell anpassen und durch etwaig nötige Medikamente ergänzen.

4D-Wirbelsäulenvermessung

Die Wirbelsäulenvermessung ist eine moderne diagnostische Methode, die mit einem lichtoptischen Verfahren arbeitet und ein drei-dimensionales Abbild der Rückenoberfläche anfertigt. Beckenschiefstände und Beinlängendifferenzen, Wirbelkörperrotationen und muskuläre Dysbalancen werden sichtbar gemacht, ohne Röntgenstrahlungen zu verwenden. So können Fehlstellungen der Wirbelsäule, wie z.B. bei der Skoliose bei Kindern und Jugendlichen im Wachstumsalter, schonend kontrolliert, oder auch der Behandlungserfolg von angepassten Einlagen verfolgt werden.

Elektromyografie (EMG, oder „Kraftmessung“)

Nach akuten Verletzungen oder länger bestehenden Verschleißerkrankungen schwindet auch oft die Muskelmasse im betroffenen Bereich. Hierdurch entsteht meist ein deutlicher Kraftunterschied im Seitenvergleich- alltäglichen Bewegungsmuster werden „unrund“ und die Beschwerden halten an.

Bei der Oberflächen- EMG wird durch Aufkleben von Elektroden auf die Haut die elektrischen Aktivität von Muskeln untersucht und so Schwächen oder Fehlfunktionen einzelner Muskeln, Muskelgruppen oder auch Dysbalancen im Seitenvergleich sichtbar gemacht und können gezielt behandelt werden. Ebenso ermöglicht die EMG regelmäßige, schmerzfreie Therapiekontrollen nach z.B. Operationen wie Gelenkprothesen.

Auch eine Überaktivierung der Kaumuskulatur,  welche sich oft in nächtlichem Zähneknirschen („Bruxismus“) äußert, und deren mögliche Auswirkungen auf eine gestörte Körperhaltung („CMD- craniomandibuläre Dysfunktion“) sowie Beschwerden im Bereich der HWS aber auch im Bereich der gesamten Wirbelsäule, lassen sich durch die EMG bemessen. Eine Therapie dieser Überspannung wird zusammen mit Physiotherapeuten und ihrem Zahnarzt/ Kieferorthopäden abgestimmt.

MRT / CT

Für MRT oder CT Untersuchungen müssen Sie zu einem Radiologen überwiesen werden. Gerne helfe ich Ihnen dabei, einen zeitnahen Termin bei einem Radiologen zu erhalten. Die Bilder und Ergebnisse werden wird dann bei einem zweiten Termin ausführlich besprechen